Endlich am Pazifik

So, bereits sind wir einige Tage emsig am Bereitmachen des Followcars hier in Costa Mesa, einer Stadt südlich von Los Angeles. Als Basis können wir bei Francois Langin wohnen, einem Möbeldesigner und Freund aus der Zeit unserer ersten USA-Reise. Die Velos haben die Reise fast unbeschadet überstanden, lediglich eine Speiche ist leicht angeschlagen. Vor allem sind wir beschäftigt mit dem Beschaffen des Materials zur Innen- und Aussenausrüstung des Follow-Cars: Dachrack für Veloständer und Lautsprecher, mehrere Blinklichter und deren Stromversorgung, Schubladenstöcke für Kleider, Essen. Zudem haben wir im Super-Walmart 120 Flaschen Ensure-Plus eingepackt („Nutrition to help gain or maintain a healthy weight“). Das gab Anlass zu einigen erstaunten Kommentaren 🙂 Für die 4 Blinklichter mussten wir nicht weniger als 5 verschiedene Geschäfte abklappern, da jeweils lediglich eine Lampe im Sortiment zu finden war.Ueli schlägt sich noch ziemlich mit dem Navi herum, es ist etwas überfordert. Wir werden uns vor allem auf das Route-Book stützen, welches die
geltende Route beschreibt. Navi wäre praktisch, aber leider einfach nicht ganz zuverlässig. Fötteli aus unserer Vorbereitung kann ich euch dann morgen liefern.

Zum Trainieren bin ich in den letzten zwei Tagen auch gekommen: Strandhighway 10 km hinauf, 25 km  gegen Süden und dann wieder zurück. Zeitmässig nicht umwerfend, mir ist aber die überlegte Vorbereitung mit Ueli wichtig. Am Dienstag werden wir nach Palm Springs übersiedeln, wo dann das Akklimatisieren an Höhe und Wüste angenehmer zu machen ist. Ich fühle mich übrigens sehr gut, erwache jeden Morgen zwischen 5 und 6 und geniesse die Zeit mit dem erwartungsvollen Kribbeln ausgesprochen. Tschüss und bis bald wieder. Nik

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2 Antworten zu Endlich am Pazifik

  1. Pesche&Rita schreibt:

    Wir drücken die Daumen. Uns findet man zur Zeit beim Übergang 5 in Zingst. 🙂

  2. Wiedmer schreibt:

    Hallo Nik.
    Letzten Donnerstag hab ich sehr an Dich gedacht und wie ich lese, bist Du gut gestartet mit den Vorbereitungen. Sehr gut!
    Hab mir mal den Trailer zu Gemüte geführt und mir ist ein Satz aufgefallen. Du sagtest, von jetzt sei es eigentlich einfach, einfach nur das Wallis runter und das wär’s dann 🙂 gegen 150km oder so, wie ich im Kopf habe und was ist mit schlechtem Wetter? Was ist mit Gegenwind? Nun, es gibt für mich nur eine Erklärung für Deine Aussage: Beim Velofahren gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung oder auch, ein echter Indianer kennt keinen Schmerz 😉 ich bin somit beruhigt, in der Nähe der Indianer bist Du ja jetzt…
    😉 häb’s guet und bis gly.
    Muss an die StEP 😉 sie warten…
    Beat

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