Wüste und Wind

Für das heutige Training – wohl das letzte etwas längere vor dem Rennen – habe ich mir die Runde von Palm Springs über Yucca Valley, dann durch den Joshua Tree Nationalpark und Cottonwood wieder hinunter ins Tal von Palm Springs ausgesucht. Vor drei Jahren waren wir ja da zum Klettern in dieser wunderbaren Gegend, wo wir auch François kennengelernt haben.
Kurz nach dem Start musste ich mich bei der Talquerung schon kräftig gegen den Seitenwind stellen, welcher die ganzen Felder von Windrädern in der Gegend antreibt. Dazu gabs dazwischen noch grad ein Peeling dank dem mitgewehten Sand … Anschliessend steigt die Strasse flott an ins Hochland mit langer, recht gleichmässiger Steigung.
Trinken nicht vergessen, pro Stunde komme ich so ungefähr auf 1.5l. Im Joshua muss ich natürlich beim Hidden Campground in memoria kurz anhalten und die Erinnerungen ans Nervenflattern und all die andern schönen Erlebnisse aufleben lassen. Auch hier waren wir nicht das letzte Mal.
Die Strasse Richtung Cottonwood zieht sich elend in die Länge, richtige Pampa mit unendlich viele Kurven und immer neu auftauchenden Steigungen. Nehmen wir alles als Vorbereitung auf das Kommende, kein Problem. Unten im Talboden, nach 6h und etwas mehr als 150km, nimmt mich ein netter Chauffeur (hiess er nicht Ueli?) mit seinem Dodge nach Palm Springs mit. Bin zufrieden, fühle mich gut. In einer Woche bin ich schon einige
Stunden im Rennen und habe eine arbeitsreiche Nacht vor mir.

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