Ready for the race

Die Tage am Race sind lang und hart. Auch die Vorbereitung. Nach dem Morgenessen um sieben und dem obligaten Teammeeting um acht Uhr machen wir uns daran, die verbleibende Zeit bis zum Race – etwas mehr als 24 Stunden – nochmals voll zu nutzen.

Dazu gehört auch der Kontakt mit der Schweiz. Vereinbart ist ein Skype-Telefonat mit  Julie, der jungen und daheimgebliebenen Tochter sowie ihrer Gotte Ruth Wegmüller, die während der drei Wochen Abwesenheit die Vertretung zu Hause übernimmt. Freudig können sich beide Seiten – rund 10’000 Kilometer voneinander entfernt – über ihre jeweiligen Situationen austauschen, was in der doch fordernden Vorbereitungszeit eine gute Abwechslung ist. Auf jeden Fall läuft es in der Schweiz sehr gut.

Gemäss Empfehlung verschiedener Teams und der Race Organization macht sich das Abfahren der verschiedenen Strecken aus Oceanside heraus bezahlt und vermeidet etwaige stressige Situationen bereits zu Beginn des Rennens, wo sowieso alles noch neu und ungewohnt ist. Um 10.00 Uhr LT machen sich Nik sowie das erste Supportteam, Christine und Christian, auf, um die ersten rund 40 Meilen auszukundschaften.

Derweil erfolgen in Oceanside bereits die ersten Starts zum diesjährigen Race. Die Damen sowie die Herren über 60 Jahre nehmen die rund 3000 Meilen unter die Räder. Viele Crewmember verfolgen den Start am Pier, das Medienteam macht sich ein Bild, wie der Start von Morgen Mittag festgehalten werden könnte. Perspektiven werden gesucht, der Zeitplan studiert und der Publikumsaufmarsch geschätzt. Schliesslich wird Nik ab morgen immer unterwegs sein und keine Rücksicht mehr auf die Mediencrew nehmen können, der Start kann nur für die guten Bilder nicht wiederholt werden.

Zur Abkühlung lockt der Pazifik mit einem halbstündigen Bad, bevor Corinne – soeben erst zurückgekehrt vom Crew Chief Meeting – Timon, Timo und Kaspar die Streckeninspektion für die übrigen Support Vehicles in Angriff nehmen. Die Küstengegend rund um Oceanside ist sehr dicht besiedelt, prompt verfahren sie sich und brauchen 20 Minuten, um den richtigen Weg zu finden.

17.00 Uhr Local Time – Zeit für die nächste Besprechung im Team, bei der noch letzte Regeländerungen und Hinweise durchgegeben werden. Danach offeriert das Motel 6 in Oceanside uns Pizzas vom lokalen Kurier. Die Motelleitung versteht das als Dankeschön für unsere Anwesenheit während der Vorbereitungszeit. Wir erfahren bei dieser Gelegenheit, dass das Motel jedes Jahr im Juni von vielen Teams für die Vorbereitung genutzt wird.

Entspannung macht sich nun breit. Alles ist vorbereitet, letzte Details werden heute Abend noch erledigt. Akkus laden, Mails schreiben, Berichte veröffentlichen – auch unter http://www.raam.bernerzeitung.ch – und die letzten ruhigen Stunden geniessen. So gross wie die Entspannung ist die Freude, dass das Race morgen endlich startet. Jahre der Vorbereitung, Monate des intensivsten Einstimmens auf dieses grosse Rennen sind nun zu Ende, der Start steht nur noch wenige Stunden bevor. Die Stimmung im Team ist gut und wir freuen uns sehr auf den Startschuss. Es werden zwölf sehr intensive Tage. Wir sind ready for the race.

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Eine Antwort zu Ready for the race

  1. Tomi aus Burgdorf schreibt:

    Lieber Nik, hab mich heut noch kurz zugeschaltet und starte nun mit Daumen drücken. Wünsch dir und deiner Crew viel, viel Erfolg, ne gute Fahrt, tolle Erlebnisse. Ich bleib dran und hoff, von Burgdorf aus meinen Beitrag auch leisten zu können.
    Mach es ganz gut.
    Hug. Tomi.

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