Raus aus den Bergen, rein in die Fläche

Die Nacht im Hotel in Alamosa ist perfekt. Zwar können wir das Hotel nur rund acht Stunden geniessen. Aber für eine Dusche und ein angenehmes Bett lohnt es sich allemal. Nik startet bereits um vier Uhr wieder in die Nacht hinaus, das Team des Mobilhome sowie des Media Car folgt zwei Stunden später. Der Tag fängt gut an – mit blauem Himmel, hoher und lockerer Bewölkung und einer eindrücklichen Stimmung: Die Sonne geht über den Rocky Mountains auf, wir fahren genau in sie hinein.

Das Tagesgeschäft sieht auf dem Profil aber nicht ganz so angenehm aus: Zwei harte Etappen mit Anstiegen über die Pässe La Veta und Cuchara am Vormittag, am Nachmittag ziemlich flach, aber aufgrund der Müdigkeit nicht weniger fordernd. Nik ist gut gestartet, kann die beiden Pässe in einem angenehmen Tempo fahren. Aber auch so gehen die vielen Höhenmeter in die Beine. Die Haltung auf dem Rad ist aber auch nach fünf Tagen noch sehr gut. Zum Glück weht ein mässiger Wind, so dass die Temperaturen im vertretbaren Bereich sind. Das Tal, welches nach dem Cuchara Pass aus den Bergen hinausführt, ist lang und coupiert. Es fordert nochmals viel vom Fahrer.

Nach dem Mittagessen und einem halbstündigen Erholungsschlaf nimmt der Sportler die flachen Kilometer in Angriff, welche ihn aus den Bergen hinaus auf die Great Plains führen werden. Der Wind ist uns wohlgesinnt. Er kommt in mässigem Tempo von hinten und bringt Nik mit einem Tempo von 30 bis 35 Stundenkilometern über das hohe Plateau, bevor die Strecke langsam aber sicher zu den Great Plains abfällt. Gut drauf, lachend und freche Sprüche verteilend, erreicht er die Time Station in Kim.

Für die Filmer ist Kim in Colorado die Lösung für ihre perspektivischen Probleme. Aufgrund von einem Unfall mit einem Media Car im letzten Jahr waren Aufnahmen Seite an Seite neben dem Rennfahrer von Blythe bis Kim verboten. Nun erweitert sich das Spiel mit den Blickwinkel dramatisch, die Freude entsprechend gross.

 Immer mehr technische Anlagen in, an und auf den Fahrzeugen verlangen von den teilnehmenden Crews am Race fundierte Kenntnisse im technischen Bereich. Eine Fachperson ist sehr wichtig. Ueli Lüthi, seines Zeichens Tüftler und Hochseesegler mit fundierter Funkerfahrung rüstet das gesamte Team mit den nötigen Installationen aus. Musikanlage auf dem Follow Car, Blinklichter auf den Support Vehicles, Ladestationen für die Filmcrew in ihrem Fahrzeug – die Liste liesse sich beliebig erweitern. Thomas Sigrist ist sein Partner im einen der beiden Teams im Follow Car. Ueli Lüthi – eine weitere Schlüsselperson auf dem Weg zum Ziel am Atlantik.

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2 Antworten zu Raus aus den Bergen, rein in die Fläche

  1. Barbara schreibt:

    Weiter so … auf gutes gelingen. Gruss Barbara und Fam.

  2. Lionel Haldemann schreibt:

    Hallo Zäme
    Bei diesem Mechaniker kann ja, Mechanisch, nichts schiefgehen.

    Ich wünsch Euch allen VIEL ERFOLG!!!!!!

    Ein besonderer Gruss an Chrigu Winkler
    PS: Bin an der Vorbereitung für die Säntis-Classic und mein Velo läuft wie auf Schienen! Chrigu sei Dank.

    Es Grüessli aus der Schweiz

    Lionel Haldemann, Münsingen

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